ARCHIV EINER ZEITSCHRIFTLITERATUR MIT EIGENSINN. UND EIN BISSCHEN UNFUG.
EXOT
REZENSIONEN / 2005–2015

Der Pressespiegel zu EXOT: Rezensionen, TITANIC und die FAZ

Fünfhundert gedruckte Exemplare, und trotzdem eine Besprechung in der FAZ. Was über EXOT geschrieben wurde.

Eine halbjährlich erscheinende Literaturzeitschrift mit einer Auflage von etwa fünfhundert Stück hat normalerweise wenig Aussicht auf überregionale Aufmerksamkeit. EXOT hatte sie trotzdem – vermutlich, weil komische Literatur als Gegenstand selten so konsequent ernst genommen wurde. Die folgenden Besprechungen sind in den Unterlagen der Redaktion erhalten geblieben.

Zeitungsausschnitt: Rezension der Zeitschrift EXOT in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Presseausschnitt · Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ausschnitt der Humorkritik über EXOT in der TITANIC, Ausgabe 05/2006.
Presseausschnitt · TITANIC
Ausschnitt der Rezension über EXOT in der Literaturzeitschrift Am Erker, Nummer 52.
Presseausschnitt · Am Erker
Ausschnitt der Rezension über EXOT im OX-Fanzine, Ausgabe 72.
Presseausschnitt · OX-Fanzine
Ausschnitt der Rezension über EXOT in der Zeitschrift TextArt, Ausgabe 01/2006.
Presseausschnitt · TextArt

Rezensionen, Stimme für Stimme

Marc Degens über die erste Ausgabe:

„Weniger ausgewogen und mehr als Fundgrube präsentiert sich dagegen noch die erste Ausgabe von ‚Exot‘. Die ‚Zeitschrift für komische Literatur‘ präsentiert einige schöne und gelungene Texte, doch in den 84 Seiten des Debüts stecken zu viele, nicht konsequent ausgeführte Ideen. […] Das Ergebnis ist trotzdem beachtlich – und es wird spannend zu sehen sein, wie es den Machern gelingen wird, die Kräfte in Zukunft mehr zu bündeln. […] Entdeckungen machen, Entwicklungen beobachten … Es macht die Freude der Lektüre literarischer Magazine aus. Ich freue mich bereits sehr auf die zweite ‚Exot‘-Ausgabe.“

Am Anfang dieses Pressespiegels steht die Kritische Ausgabe aus Bonn; sie fasste die Herkunft der Zeitschrift in einem Satz zusammen:

„The famous hanebüchlein goes Print – und nennt sich EXOT.“

Und Christoph Heitmann aus Köln über die Premierenlesung:

„In Köln hätte man werweißwie Wind um das Blatt gemacht, in Bonn geschah die Premiere unprätentiös. Die Leute können was, also machen sie was – so einfach verhielt es sich. […] Auf der Bühne wurde deklamiert und geschrien: HIRNSTRÖME voller Inbrunst gekeift, um dann das beverste Papier wie weiland Pete Townshend wegzuschleudern.“

Dieser Pressespiegel zu EXOT versammelt, was auffindbar blieb; Rezensionen über EXOT, die nur in gedruckten Jahrgängen stehen, fehlen darin naturgemäß. Die hier gezeigten Ausschnitte stammen aus den Unterlagen der Redaktion. Von mehreren Besprechungen sind nur noch diese Scans erhalten; die Rechte an den Texten liegen bei den jeweiligen Redaktionen.

Die TITANIC und die anderen

Dass die TITANIC eine Humorkritik brachte, ist für diesen Pressespiegel zu EXOT die schwierigste Zeile: Ein Satiremagazin, das eine Literaturzeitschrift für komische Literatur bespricht, urteilt aus nächster Nähe. Die übrigen Rezensionen über EXOT kamen aus dem Literaturbetrieb – Am Erker, TextArt, die Kritische Ausgabe – und lasen das Heft als Literatur, nicht als Spaß.

Was an dieser Resonanz bemerkenswert ist

Fünfhundert gedruckte Exemplare, halbjährlich, ohne Vertriebsapparat – das ist eine Größenordnung, in der überregionale Aufmerksamkeit normalerweise ausbleibt. Dass die Frankfurter Allgemeine eine Rezension brachte und die TITANIC eine Humorkritik, hat vermutlich mit dem Gegenstand zu tun: Komische Literatur wird selten so konsequent als Literatur behandelt, und ein Heft, das das tut, fällt auf.

Der zweite Teil der Resonanz lief über die Projekte. Die Buergelmaschine brachte es in Die Welt, den Spiegel und das Hamburger Abendblatt – deutlich mehr Reichweite, als die Hefte je hatten. Ein Generator, den man ausprobieren kann, reist eben weiter als ein Taschenbuch in einer Auflage von fünfhundert.

Weitere Erwähnungen im Pressespiegel

Über die Buergelmaschine berichteten Die Welt in zwei Beiträgen, das Hamburger Abendblatt, der Spiegel und das TITEL-Magazin; die Zeitschrift Literaturen besprach sie in ihrer Ausgabe 09/2007. Die Rezension der zwölften Ausgabe erschien im Januar 2012 im TITEL-Magazin unter dem Titel „Die Kunst der Pointe“.

NOCH FRAGEN?

Häufige Fragen

Welche Medien haben über EXOT berichtet?

Unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die TITANIC, Am Erker, das OX-Fanzine, TextArt und die Kritische Ausgabe. Über die Buergelmaschine berichteten zusätzlich Die Welt, der Spiegel, das Hamburger Abendblatt und das TITEL-Magazin.

Gibt es die Artikel im Original?

Von mehreren Besprechungen sind Scans und PDF-Fassungen erhalten, die hier abgebildet sind. Die Rechte an den Texten liegen bei den jeweiligen Redaktionen.

Was schrieb die TITANIC?

Die TITANIC widmete EXOT in ihrer Ausgabe 05/2006 eine Humorkritik – für eine Zeitschrift, die sich dem Komischen verschrieben hat, die naheliegendste und zugleich schwierigste Adresse.

Wie fiel die Kritik aus?

Gemischt und interessiert. Marc Degens etwa nannte die erste Ausgabe eine Fundgrube mit zu vielen nicht konsequent ausgeführten Ideen – und das Ergebnis trotzdem beachtlich.

Wurde auch über die Buergelmaschine berichtet?

Ja, und zwar deutlich breiter als über die Hefte. Die Details stehen auf der Seite zur Buergelmaschine.

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EXOT / LESEZIMMER

ENDE. ABER NICHT SCHLUSS.

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