EXOT 1 bis 3 – Inhalt und Mitwirkende
Die ersten drei Hefte, noch im Selbstverlag, mit einem Fragebogen zum Ausmalen und zwei Teilen eines Interviews mit dem Erfinder des Poetry Slam.
Am Anfang stand eine Nachfolge. EXOT ging aus dem eingestellten Online-Magazin „Hanebüchlein“ hervor und übernahm von dort den Personenkreis, nicht aber das Format: statt einer Website ein Taschenbuch, durchgehend illustriert, halbjährlich. Die ersten drei Ausgaben legen bereits alles an, was die Zeitschrift bis zum Schluss ausmachen wird – kurze Prosa neben komischer Lyrik, ein Fragebogen, den jemand von Hand bemalt, und die Bereitschaft, ein englischsprachiges Interview über zwei Hefte zu strecken, weil es sonst nicht hineinpasst.
Die Ausgaben im Einzelnen

Cover EXOT 1 · Peter Klint EXOT 1
Enthielt ein Interview mit dem amerikanischen Dichter Mark Kelly Smith, dem Erfinder des Poetry Slam, sowie einen Fragebogen, ausgefüllt und handbemalt von Gabriel Vetter. Der Fragebogen war über zwei Seiten von Hand bemalt; das Interview mit Mark Kelly Smith erschien auf Englisch und wurde über die ersten beiden Hefte verteilt, weil es in eines nicht hineinpasste.
Mit Texten von Christian Bartel, Katinka Buddenkotte, Tim Carvell, Andrea Diener, Alex Dreppec, Micha Ebeling, Olaf Guercke, Nils Heinrich, Francis Kirps, Wolfgang Lüchtrath, Anselm Neft, Lisa Quadt, Nadja Schlüter, Michael Schönen, Ronnie Vuine, Lars Weisbrod und Lino Wirag.
Mit Bildern von Christian Bartel, Alexander Ettelbrück, Philipp Hennevogl, Peter Klint und Gregor Schmitz.

Cover EXOT 2 · aus dem Heftarchiv EXOT 2
Mit dem zweiten Teil des Interviews mit Mark Kelly Smith und einem Ratgeber: 21 Empfehlungen für einen aufmerksamen Umgang mit der Natur. Der Ratgeber zum Umgang mit der Natur ist ein früher Beleg für ein Format, das EXOT über zehn Jahre gepflegt hat: Gebrauchstexte, die niemandem etwas nützen.
Mit Texten von Christian Bartel, Andrea Diener, Alex Dreppec, Micha Ebeling, Kirsten Fuchs, Olaf Guercke, Nils Heinrich, Florian H. H. Graf von Hinten, Peter Janicki, Francis Kirps, Frank Lachmann, Wolfgang Lüchtrath, Madame Modeste, Anselm Neft, Markim Pause, Lisa Quadt, Nadja Schlüter, Michael Schönen, Xóchil A. Schütz, Cornelia Travnicek, Ronnie Vuine, Lars Weisbrod, Lino Wirag und Klaus Cäsar Zehrer.
Mit Bildern von Yeree Lözer Athem, Peter Braun, Andrea Diener, Andreas Torneberg und Alex Uhde.

Cover EXOT 3 · aus dem Heftarchiv EXOT 3
Mit Andrea Dieners „A Day At The Races“ und Lars Weisbrods „Vertrauen ist ganz wichtig“. Mit der dritten Ausgabe ist die Grundform gefunden – Spottgedicht, ein längerer Prosatext, Kurzbeiträge und eine durchgehende Bildstrecke.
Mit Texten von Joachim Allgaier, Christian Bartel, Tilman Birr, Andrea Diener, Andrew Golden, Olaf Guercke, Nils Heinrich, Francis Kirps, Wolfgang Lüchtrath, Oliver Lysiak, Madame Modeste, Anselm Neft, Nadja Schlüter, Michael Schönen, Ronnie Vuine, Lars Weisbrod, Lino Wirag und Johannes Witek.
Mit Bildern von Karsten Hotter, Mario Mensch und Alex Uhde.
Wie es weiterging.
Aus drei Heften im Selbstverlag
wurden neunzehn in zehn Jahren.
Häufige Fragen
Wann sind die ersten drei Hefte erschienen?
Zwischen 2005 und 2007, noch im Selbstverlag und ohne ISBN. Antiquarisch tauchen sie am seltensten auf.
Was hat es mit dem Interview über zwei Hefte auf sich?
Das englischsprachige Gespräch mit Mark Kelly Smith, dem Erfinder des Poetry Slam, passte nicht in eine Ausgabe und wurde auf Heft 1 und Heft 2 verteilt.
Welche Inhaltsangaben sind aus dieser Zeit erhalten?
Die von Heft 2 und Heft 3, beide als PDF und bei der jeweiligen Ausgabe verlinkt. Die von Heft 1 war schon 2014 nicht mehr abrufbar.
Wer hat die ersten Cover gestaltet?
Peter Klint das erste, Andreas Torneberg das zweite, Karsten Hotter das dritte – alle drei blieben der Zeitschrift über Jahre erhalten.